Eigenmarken der Optiker

06.11.2015 13:15

Jeder hat bestimmt schon von ihnen gehört. Sie sind zahlreich und haben die unterschiedlichsten Namen. Manche sind sehr günstig, andere hingegen sind teurer als bekannte Markenprodukte: Die Rede ist von den Eigenmarken der Optiker. Doch was steckt eigentlich hinter diesen Namen? Handelt es sich um exklusive Ware oder etwa um gefährliche Billigware? Wir klären euch hier auf!

In der Regel steckt hinter den Namen der Eigenmarken nichts Neues. Meist sind es altbewährte und gut bekannte Kontaktlinsen, die einfach unter einem anderen Namen erscheinen. Man kennt dies nicht nur von Kontaktlinsen, sondern von so ziemlich allem. So ist bekannt, dass hinter vielen Discountermarken ein Markenprodukt steckt, das nur unter einem anderen Namen erscheint.

Zur Kundenbindung und Umsatzsteigerung entscheiden sich viele Optiker oder der Versandhandel für eine Eigenmarke – d.h. sie geben einer bereits vorhandenen Kontaktlinse einen neuen Namen und eine neue Verpackung – natürlich nach Absprache mit den Herstellern. Was nicht geändert werden darf, ist der Name des verwendeten Kontaktlinsenmaterials. Deswegen ist bereits am Namen des Materials zu erkennen, um welche Kontaktlinse es sich eigentlich handelt. Der Materialname besteht allerdings aus mehreren Bestandteilen und manche Verkäufer geben nur den wichtigsten Teil des Namens an. Bei vielen Materialien ist dieser der gleiche, da er sich nur auf die grundsätzliche Materialeigenschaft bezieht. So steht „Filcon“ zum Beispiel für Material mit hohem Wassergehalt. Römische Ziffern geben Hinweise auf weitere chemische Eigenschaften und Buchstaben weisen darauf hin, dass das Material geringfügig anders ist, als ein bereits Bestehendes. Der Namensteil, der die Kontaktlinsen voneinander unterscheidet, ist der Vordere. Manchmal wird er von den Verkäufern verschwiegen.

Wie findet man nun heraus, was sich eigentlich hinter der Optikermarke verbirgt? Dafür haben wir die Lösung: Den Linsenidentifizierer (im unteren Bereich gleich bei uns auf der Startseite). Hier findet ihr heraus, was sich hinter euren Linsen verbirgt. Wie funktioniert der Linsenidentifizierer? Ihr müsst zuerst ein paar Hinweise zu euren Kontaktlinsen geben,  z.B. ob es Monats- oder Tageslinsen sind oder ob es torische Linsen sind. Nach dieser ersten Auswahl könnt ihr angeben, was ihr von euren Linsen wisst, also was auf der Verpackung steht, z.B. Achsenwerte, Stärke oder eben der Materialname. Habt ihr nur einen Teil des Materialnamens, kann die Linse anhand Informationen wie Basiskurve etc. gefunden werden. Je mehr Informationen ihr habt, desto genauer wird die Suche.

Probiert es doch gleich aus! Wir wünschen euch viel Erfolg


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