Arbeiten am Bildschirm

20.11.2015 17:45

Wir verbringen immer mehr Zeit am PC und das nicht nur im Büro, sondern auch in unserer Freizeit. Die Belastung des Auges steigt damit stetig. Es kann schnell zu Beschwerden kommen, wie Kopfschmerzen, trockene Augen, Nackenschmerzen und nachlassende Leistungsfähigkeit. Heute geben wir euch ein paar Tipps zum guten und beschwerdefreien Arbeiten oder auch mal Spielen am PC. :-)

 Der Bildschirm

Gut zu wissen: Bisher wurden keine Augenerkrankungen durch Computer oder Bildschirmstrahlen nachgewiesen. Moderne Bildschirme sind strahlungsarm und sicherer als je zuvor, dennoch bringen unsere  Augen eine enorme Leistung. Bei längerer Arbeitszeit am Computer muss sich das  Auge an die verschiedenen Kontraste gewöhnen: Vom hellen Bildschirm zur Tastatur und wieder zurück, wobei das Auge ein jedes Mal neu fokussieren und sich schnell umstellen muss. Auch die Größe der Bildschirme kann unsere Arbeit am PC nicht nur erleichtern. Wo man früher noch auf einen 17" Röhrenmonitor geschaut hat, sieht man heute auf einen 24" LED oder LCD Bildschirm und dementsprechend vergrößert sich auch die Arbeitsfläche für unsere Augen. Es müssen immer mehr Informationen in kürzester Zeit erfasst werden. Als Folge dieser Belastung können typische Augenbeschwerden auftreten: Unscharfes Sehen, Blendung, Augenschmerzen, Juckreiz, rote Augen und Kopfschmerzen. Was kann man dagegen tun?  Der Bildschirm sollte optimal eingestellt und nicht zu hell sein. Auch der Kontrast und die Schärfe der Schrift sollten ausbalanciert werden. Am besten probiert man die Einstellungen am Bildschirm solange aus, bis sie sich für die Augen angenehm anfühlen. Fakt ist auch, dass fast 30% aller Menschen, die am Bildschirm arbeiten, entweder eine falsch angepasste oder gar keine Brille tragen, obwohl sie eine bräuchten. Tipp für Brillenträger: Die Brille sollte entspiegelt sein, um störende Lichtreflexionen während der Arbeit zu vermeiden. Bei Menschen mit Alterssichtigkeit reicht eine Lesebrille am Computer nicht mehr aus. Der Grund ist, dass diese nur für den Nah- nicht aber für den mittleren Bereich angepasst ist. Die Lösung dafür sind entweder eine Gleitsichtbrille oder Kontaktlinsen.

Entspannung

Man kann mehrere Dinge tun, um seinen Augen eine kurze Entspannung zu gönnen. Tipp von uns: Immer wieder kleinere Erholungspausen einlegen und die Augen schliessen oder in die Ferne schleifen lassen. Diese kleinen Unterbrechungen zwischendurch sind für unsere Augen sogar besser, als eine lange Pause. Auch ein leichtes Massieren in der Augengegend oder auch mal warme Hände auf die geschlossenen Augen  auflegen (für ca. 10 Sekunden) dient der Entspannung. Bei roten, trockenen oder gereizten Augen helfen im Einzelfall Augentropfen. Sollten Beschwerden aber länger anhalten, bitte einen Augenarzt aufsuchen.


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