Sonnenbrille im Winter – nur ein Trend?

22.12.2015 18:15

Die meisten von uns assoziieren die Sonnenbrille mit einem schönen sonnigen Frühlings- oder Sommertag und nur die wenigsten wissen, dass auch bei bedecktem Himmel, an trüben und regnerischen Tagen, die UV-Strahlung bedenklich hoch sein kann.

Auch in unseren Breitengraden nimmt die Intensität dieser Strahlung zu. Besonders in höher gelegenen Regionen, wie Wintersportgebieten, kommt es nicht selten zu einer stark erhöhten Intensität dieser unsichtbaren Strahlung, denn es gilt: Alle tausend Höhenmeter steigt die Intensität des Sonnenlichts um etwa 20%. Aus diesem Grund darf eine Sonnenbrille nicht in einem für den Winter- bzw. Ski-Urlaub gepackten Koffer fehlen!

Durch UV-Strahlung bedingte Schäden kumulieren mit der Zeit, weshalb die meisten dadurch verursachten Krankheiten erst Jahre später erkannt werden. Ohne Sonnenbrille dringen die Strahlen ungefiltert ins Auge und können so Bindehautentzündungen, Hornhauttrübungen und Netzhautschäden hervorrufen.

Hat man keinen Ski-Urlaub geplant, soll man trotzdem nicht auf das Tragen der Sonnenbrille verzichten. Denn gerade im Winter, sorgt die immer wieder durch die Wolken strahlende Sonne, im Zusammenspiel mit Schnee und den verschmierten Autoscheiben, für ein erhöhtes Unfallrisiko. Wer in einer solchen Situation keine Sonnenbrille zur Hand hat, riskiert unnötigen Ärger. Außerdem läuft man auch Gefahr vorzeitig unerwünschte Augenfältchen (Krähenfüße) zu bekommen. Diese entstehen unter anderem auch dadurch, dass man die Augen, wegen des blendenden Sonnenlichts, häufig zusammen kneifen muss.


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