Regelmäßige Kontrolle der Augen

04.03.2016 12:45

Man sagt, dass die Augen der Spiegel zur Seele seien. Im Alltag dienen die Augen hauptsächlich dazu, vor Gefahren zu schützen und alle Notwendigkeiten des täglichen Lebens in Perfektion ausleben zu können. Problematisch wird es erst, wenn sich die ersten Abnutzungserscheinungen zeigen, die eine mehr oder weniger starke Beeinträchtigung der Augen zur Folge haben. Zeigen können sich diese Unannehmlichkeiten zum Beispiel beim Lesen, indem die Buchstaben undeutlich erscheinen oder auch bei anderen Aktivitäten, die die Augen stark beanspruchen und zu Kopfschmerzen oder anderen negativen Begleiterscheinungen führen.

Regelmäßige Untersuchungen beugen den genannten Erscheinungen vor

Um das Sehvermögen bestmöglich zu erhalten, empfehlen Ärzte immer wieder, dass jeder Mensch sich regelmäßig in ärztliche Behandlung begeben, beziehungsweise die Augen in regelmäßigen Abständen auf deren volle Funktionsfähigkeit hin untersuchen lassen sollte. In aller Regel - und davor haben die meisten Bürger im Grunde völlig unnötig Angst - bestehen diese Untersuchungen aus einfachen Sehtests, wie sie jeder Autofahrer aus den Zeiten der Führerscheinvorbereitung kennt. Häufig setzt sich der "Patient" an das Gerät und schaut durch ein brillenartiges Gestell, das ihm optischen Zugang zu Zahlen, Buchstaben oder anderen Symbolen gewährt. Nun liegt es am zu Testenden selbst, ob er die genannten Dinge klar und deutlich erkennen kann oder ob er Probleme dabei hat, diese visuell wahrzunehmen. Im ersten Fall bescheinigt ihm der Augenarzt in aller Regel, dass mit den Augen alles okay ist. Im letzten Fall wird der Arzt weitere Schritte einleiten, um eine bestmögliche Behandlung der Augen zu garantieren. Doch ein Sehtest allein ist mit dem heutigen Wissensstand und den Möglichkeiten der Ärzte nicht mehr nur das einzige Element, das für eine Untersuchung zur Verfügung steht. Um ein bestmögliches Ergebnis zu erzielen, sollte jeder das gesamte Angebot in Anspruch nehmen.

Ältere Menschen sollten den Gang zum Augenarzt nicht scheuen

Grundsätzlich sollte jeder Mensch - egal ob Alt oder Jung - in kontinuierlichen Abständen den Gang zum Augenarzt antreten, um diese untersuchen zu lassen. Insbesondere älteren Bürgern wird allerdings dringend empfohlen, nicht die gängigen 2 Jahre verstreichen zu lassen, sondern zum eigenen Schutz schon nach 12 Monaten eine erneute Untersuchung der Augen vornehmen zu lassen. Aufgrund der Augenkrankheiten, die vor allem ältere Menschen betreffen, wird dieses Vorgehen umso wichtiger, denn unter dem grauen oder grünen Star können die Augen erheblich leiden und an Funktionsfähigkeit einbüßen.

Schreiten Augenkrankheiten immer schnell voran?

Definitiv nein. Viel häufiger treten die Situationen ein, in denen sich die Augenkrankheiten langsam entwickeln und in einem längeren Zeitraum Schaden an den so wichtigen Sinnesorganen anrichten. Hinzu kommt, dass die Probleme nicht immer sofort bemerkt werden. Vielmehr werden die Anzeichen - wenn vorhanden - aus Scham und Peinlichkeit sowie dem Glauben an die Stärke und Unverwüstlichkeit des eigenen Körpers ignoriert und der Gang zur wichtigen Untersuchung, wie sie auch DocJones - aktiv und gesund empfiehlt, wird nicht selten zum eigenen Schaden weit hinausgeschoben, bis die Beschwerden schließlich so stark sind, dass sogar der stärkste Mann zu zweifeln beginnt. Auch bei Erwachsenen liegen die Ursprünge der Augenbeschwerden oftmals bereits in der Kindheit. Wenn in dieser wichtigen Phase des Lebens nichts dagegen unternommen wird, ist dies der erste Schritt in einem Prozess, der schließlich mit der Verschlechterung der eigenen Augenqualität endet. Vor allem Eltern und Lehrer sollten auf Veränderungen im Verhalten der Schüler achten. Wenn diese plötzlich die Tafelbilder nicht mehr lesen können und aus diesem Grund plötzlich weiter vorne in der Klasse sitzen möchten, ist dies schon ein klares Anzeichen für Augenbeschwerden. Dies ist im Grunde gar nicht so ungewöhnlich und kann mit der Anfertigung einer individuellen Brille wieder ausgeglichen werden. Problematisch wird es dann, wenn die Beschwerden missachtet und die gesamte Pubertät sowie die Ausbildung beziehungsweise das Studium hindurch ignoriert werden. Regelmäßige Augenuntersuchungen sind also auch im Kindesalter sehr wichtig und werden zum Glück auch jedes Schuljahr durchgeführt.

Verschiedene Untersuchungen für die Augen - aber auch unterschiedliche Krankheiten

Wie schon angedeutet muss es nicht immer nur der einfache und eher traditionelle Sehtest sein, der während einer Untersuchung der Augen eingesetzt wird. Eine weitere Art, die Augen zu kontrollieren, bietet die so genannte Tonometrie. Bei dieser wird der Innendruck der Augen gemessen und auf Auffälligkeiten hin untersucht. So kann ein abnormaler Wert auf eine Krankheit hindeuten, die den Namen Glaukom, umgangssprachlich grüner Star, trägt. Im schlimmsten Fall kann eine Erblindung am Ende der Beschwerde-Kette stehen. Die Spaltlampe hilft dem Augenarzt ebenfalls, Krankheiten und Fehlfunktionen zu erkennen. Mit ihr werden die einzelnen Bestandteile des Auges untersucht (zum Beispiel die Netzhaut), um Krankheiten wie den grünen Star erkennen zu können. Auch mögliche Ablösungen der Netzhaut können sichtbar werden. Ein Phänomen, das häufiger auftritt ist eine Art Flimmern und der Eindruck, dass ein Muster vor dem Auge "hinunterrutscht". Dies kann gefährlich werden und sollte bei jeder Augenuntersuchung untersucht werden. Des Weiteren rücken für den Augenarzt komplizierter klingende Untersuchungen wie die Fluoreszenzangiographie in den Mittelpunkt, wenn es gilt, eine altersabhängige Makuladegeneration (Makula, auch umgangssprachlich Gelber Fleck; Punkt des schärfsten Sehens) die Auswirkungen von Tumoren oder anderen "verstopfenden" Krankheitsursachen in der Netzhaut oder den feinen Äderchen festzustellen. Häufig werden die Arten aber erst angewandt, wenn bereits Krankheiten existieren. Die normalen Untersuchungen - auch zur Vorsorge - konzentrieren sich hauptsächlich auf den Sehtest sowie die Tonometrie bei älteren Bürgern. Für eine Früherkennung ist die Fluoreszenzangiographie sehr gut geeignet.

Augenuntersuchungen sind wichtig - auch wenn es Geld kostet

Leider sind Vorsorgeuntersuchungen der Augen nicht mehr kostenlos. Die Krankenkassen zahlen nicht mehr so einfach, nur weil ein Mensch seine Augen untersuchen lassen möchte. Dies ist eine bedenkliche Entwicklung, die aber niemanden davon abhalten sollte, die Untersuchungen wahrzunehmen. Denn sind die Krankheiten erst einmal vorangeschritten, sind die Folgekosten in jedem Fall höher als die der Vorsorgeuntersuchungen, in denen das Schlimmste verhindert werden kann. Auch wenn es im ersten Moment anders erscheint: Regelmäßige Untersuchungen der Augen schonen den Geldbeutel und können das Sehvermögen länger erhalten.


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