Makuladegeneration

24.03.2016 14:45

Ab einem Alter von etwa 50 Jahren erhöht sich das Risiko, an einer altersbedingten Makuladegeneration (AMD) zu erkranken. Diese Augenkrankheit zählt zu den häufigsten Ursachen für Sehbehinderungen im Alter, zu denen außerdem Diabetes, grauer Star und die Altersweitsicht gehören. Ewa jeder Dritte muss damit rechnen, im Alter von einer zunehmenden Degeneration der Makula betroffen zu sein. Wenn auch keine völlige Erblindung droht und es Therapiemöglichkeiten gibt, um die Erkrankung zu verlangsamen, so sollte sich doch jeder darüber informieren, wie er seine Augen so lange wie möglich gesund erhalten kann.

Wie die Makula sich im Alter verändern kann

Die Makula (der „gelbe Fleck“) befindet sich in der Mitte der Augennetzhaut. Sie besitzt auf engstem Raum fast 150.000 Sehzellen pro Quadratmillimeter und ermöglicht es im Gegensatz zur restlichen Netzhaut, Einzelheiten wahrzunehmen, Farben und Gesichter zu unterscheiden und zu lesen. Ist die Makula degeneriert, können nur noch Kontraste zwischen hell und Dunkel sowie Umrisse wahrgenommen werden. Autofahren, Lesen und vieles andere ist dann nur noch eingeschränkt oder gar nicht mehr möglich, da die Bildmitte verschwindet. Zu einer Degeneration der Makula kommt es, wenn der Stoffwechsel zwischen den Sehzellen und der Aderhaut gestört ist, was etwa ab dem 50. Lebensjahr vermehrt der Fall sein kann. Die Sehzellen werden nicht mehr ausreichend mit Nährstoffen versorgt, es kommt zu Ablagerungen unter der Netzhaut, wuchernde Blutgefäße und absterbende Sehzellen können dazu führen, dass die Betroffenen im Zentrum ihres Gesichtsfeldes nur noch einen verschwommenen Fleck sehen. Zu unterscheiden sind dabei zwei Formen der altersbedingten Makuladegeneration – die trockene und die feuchte:

  • Bei der trockenen Form der AMD sterben die Sehzellen infolge der unzureichenden Versorgung mit Nährstoffen ab. Über 80 Prozent aller Patienten sind von dieser Form betroffen. Sterben die Sehzellen ab, können sie auch keine Informationen mehr ans Gehirn weiterleiten, sodass das Sehzentrum im Gehirn nicht in der Lage ist, aus diesen Informationen die entsprechenden Bilder zu erzeugen!
  • Die feuchte Form der altersbedingten Makuladegeneration betrifft nur rund 15 Prozent aller Patienten. Sie ist durch zusätzliche Wucherungen der Blutgefäße im Auge gekennzeichnet. Damit versucht der Körper, die Nährstoffzufuhr zu den unterernährten Sehzellen zu erhöhen. Da diese neu entstandenen Adern aber oft undicht sind, gerät Blut in die Netzhaut. Das führt zu Schwellungen oder Narbenbildung, wodurch ebenfalls Sehzellen absterben können.

Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es?

Bislang kann die altersbedingte Makuladegeneration zwar therapiert, aber noch nicht geheilt werden. Als hilfreich haben sich Medikamente erwiesen, die in den Augapfel injiziert werden, und ebenso die Photodynamische Therapie, bei der mittels eines Laserstrahls die undichten Stellen verödet werden. Mehrere Artikel zum Thema Augenlaserbehandlung gibt es bei Mensvita.de. Hier erfährt man, wie hoch die Kosten sind, welche Risiken es gibt und in welchen Fällen sich eine Augenlaserbehandlung lohnt. Erst in der Erprobungsphase befinden sich hingegen andere medizinische Verfahren, wie z.B. operative Therapien der Makula.

Wie der altersabhängigen Makuladegeneration vorgebeugt werden kann

Ob die Augen auch in höherem Alter gesund bleiben oder von einer zunehmenden Degeneration der Makula betroffen sind, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Nicht alle können beeinflusst werden – wie etwa die Rolle der Gene. So sind Frauen weit häufiger von der Makuladegeneration betroffen als Männer. Durch eine vernünftige Lebensweise und vor allem eine gesunde Ernährung kann aber jeder Mensch etwas für seine Augengesundheit tun:

  • Risikofaktoren, wie das Rauchen, sollten vermieden werden
  • Übergewicht, das oft mit Bluthochdruck einhergeht, sollte abgebaut werden
  • Es ist auf eine vitamin- und mineralstoffreiche Ernährung zu achten: Vor allem Vitamin C, Vitamin E und Betacarotin sowie die Spurenelemente Zink und Kupfer sind hier zu nennen. Um diese Vitamine und Mineralstoffe über die tägliche Ernährung zu sich zu nehmen, empfiehlt es sich, vermehrt dunkelgrüne Gemüsesorten wie Grünkohl, Spinat, Petersilie und grüne Bohnen in den Speiseplan mit aufzunehmen. Auch Karotten und Mais tragen dazu bei, die Gesundheit der Augen im Alter zu verbessern.

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